Karteikarten

Karteikarten

Dieses Projekt stellt  flexible Anwendungsmöglichkeiten zur Digitalisierung von Karteikarten in Archiven vor.

Zunächst ist die Ausgangslage überall gleich: aus der Verwaltung übernommene Karteikartensysteme sind nicht für einen dauerhaften Archiveinsatz gedacht. Bei einer jahrzehntelangen Verwendung in den Archiven zu Auskunftszwecken werden Karteikarten oft zum Kopieren entnommen, können anschließend verloren gehen oder falsch einsortiert werden. Im Laufe der Jahre werden die Karteikarten durch die manuelle Beanspruchung bei der Suche, besonders in den oberen Kartenbereichen geschädigt – genau da, wo sich die wichtigen Informationen befinden. An die Karteikarten kommen Benutzer kaum heran, daher bleibt die mühsame, zeitraubende Recherche in den Karteikarten als ständiger Routineauftrag bei den Archivaren.

Stufe 1:
Digitalisierung der Karteikarten mit einen Hochleistungsscanner: mit schonendem und infrarotgeführtem Papiereinzug, Simplex- und Duplexscan, hohe Durchsatzrate mit wenigstens 100 Blatt/pro Minute, ausgelegt für hohe Papiergewichte über 220 Gramm.

Stufe 2:
Im digitalen Workflow bringt der Zugang zu den digitalisierten Karteikarten eine sofort spürbare Effizienzsteigerung und mindert den Rechercheaufwand für die Archivare.

Stufe 3:
Die digitale Erfassung von Karteikarteninformationen ist keine Arbeit, die archivfachliches Wissen benötigt. Durch die Streuung von Arbeitslasten und Arbeitszeiten über eine onlinebasierte digitale Erschließung sind rasche Ergebnisse bei minimalen Kosten und hoher Qualität möglich.

Stufe 4:
Einbindung der digitalisierten Karteikarten in onlinebasierte Recherchesysteme für die Benutzer unter Beachtung von Schutz- und Sperrfristen.